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Virtuelle Messen und Events – nur Substitut in Krisenzeiten oder mehr?

Virtuelle Veranstaltungen haben in den vergangenen Monaten durch die Pandemie einen enormen Boom erfahren. Sind sie am Ende mehr als ein Substitut in Krisenzeiten? Wohin geht die Reise in Sachen virtueller Customer Journey? Die Ergebnisse unserer aktuellen Studie zeigen: Es bedarf neuer Herangehensweisen, um eine erfolgreiche Transformation hin zu crossmedialen, hybriden Formaten zu erzielen.

Im Juni initiierte MCI Deutschland zusammen mit FairControl, dem Marktforschungsspezialisten der MCI Group, eine Online-Befragung unter 543 Berufstätigen in Deutschland, die regelmäßig an externen Events/Kongressen/Messen teilnehmen. Daraus konnten diverse interessante Trends abgeleitet werden. Und Themen wie immersives Storytelling, Involvement und Partizipation sowie Tendenzen zur Hybridisierung wurden bestätigt.

„Bei Betrachtung der Gesamtheit aller Ergebnisse ergibt sich für uns, dass virtuelle Events unter den gegebenen Umständen ein tragfähiges Substitut und in der neuen Normalität ein komplementäres Angebot sein können“, erläutert unser Geschäftsführer Andreas Laube. Weitgehend auf der Strecke blieben dabei aber spontane Begegnungen, der Aufbau von Beziehungen und eine tiefergehende Emotionalisierung. „Insofern erscheint die vollständige Abkehr von Live-Veranstaltungen aus unserer Sicht kein gangbarer Weg und auch nicht gewollt“, so Andreas Laube. Stattdessen gewännen Hybrid-Veranstaltungen an Bedeutung: „Unsere Aufgabe sehe ich darin, u.a. die Personalisierung virtueller Tools voranzutreiben, um Zielgruppen punktgenau zu erreichen, so dass jeder Teilnehmer von der für ihn passenden Experience profitiert. Und durch die langfristige Verfügbarkeit des Contents können wir den Lebenszyklus von Veranstaltungen noch einmal verlängern. So werden wir das Besten aus beiden Welten gewinnbringend miteinander verbinden.“

Wir haben die detaillierten Ergebnisse in unserem Thesenpapier zusammengefasst, das unter der Rubrik „Whitepaper“ abgerufen werden kann.

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Andreas Laube
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